Wir verbrachten Stunden mit Suchen und Geschichten erzählen. George hatte seine Arbeit verloren, seine Frau war an Krebs erkrankt. „Dieser Schatz“, sagte er, „könnte alles für uns verändern.“ Während wir gruben, erzählte George Geschichten von seinem Großvater, der Banken misstraute und an vergrabene Schätze glaubte. Obwohl wir nur Kieselsteine zerschlugen, wuchsen wir einander näher.
Eine neue Freundschaft.
Am Morgen, als wir nichts gefunden hatten, wirkte George niedergeschlagen. „Ich dachte wirklich …“, sagte er. „Ich war mir so sicher …“ Er entschuldigte sich, und wir füllten das Loch zu. Als wir bei Georges Haus ankamen, war seine Frau Margaret besorgt. „George, das hast du nicht getan.“ Wir beruhigten sie, und sie erklärte sich bereit, die Reparaturen im Garten zu bezahlen. Ich lehnte ab und scherzte, wir könnten stattdessen einen Pool bauen. Auf der Heimfahrt überkam mich ein Gefühl der Verbundenheit. Georges Optimismus hatte ansteckend gewirkt. Ich erzählte meiner Frau Karen alles. Sie grinste: „Nur du, Frank, würdest die ganze Nacht mit einem Fremden nach Schätzen graben.“ Wir beschlossen, George und Margaret zum Abendessen einzuladen, wohl wissend, dass der wahre Gewinn die neue Freundschaft war, die wir geknüpft hatten.
