Beim Familienessen schüttete mir mein Mann heiße Suppe über den Kopf, während seine Mutter lachte.

Doch das spielte keine Rolle mehr. Denn dieses Mal verteidigte ich mich.

Einige Tage später rief der Anwalt an, um zu bestätigen, dass der Verkaufsprozess reibungslos verlief und Helen, Claire und Andrew das Haus innerhalb von 72 Stunden räumen mussten. Offenbar war das Haus nicht nur meine Rettung … sondern auch ihr Verhängnis. Andrews Schulden, die er jahrelang versteckt hatte, hatten nun kein Versteck mehr.

In jener Nacht schlief ich zum ersten Mal seit Jahren ruhig.

Keine Beleidigungen.

Keine Angst vor einer zugeschlagenen Tür.

Kein Geräusch wütender Schritte, die den Flur entlangkommen.

Nur Stille.

Eine Stille, die heilt.

Wochen später erhielt ich die endgültige E-Mail: Die Scheidung war offiziell genehmigt, ebenso die einstweilige Verfügung. Ich schloss das Dokument und lächelte.

Der Albtraum war vorbei.

Und ich war es, der das Feuer gelöscht hat.