Als Maxwell sich zum Gehen bereit machte, hielt er an der Tür inne und sprach leise:
„Morgen können wir über deine Mutter sprechen – über ihre Vergangenheit und das, was sie hinterlassen hat. Aber heute Abend, Lena … ruh dich einfach aus. Du bist nicht mehr allein.“
Nach seinem Weggang fühlte sich die Wohnung anders an – immer noch schwer von Traurigkeit, aber nicht mehr erdrückend.
Lena ging zum Fenster und starrte auf die Lichter der Stadt.
„Zum ersten Mal“, murmelte sie, „habe ich das Gefühl, dass sich mein Leben endlich öffnet.“
Darius trat neben sie.
„Wir gehen es Schritt für Schritt an. Gemeinsam.“
Lena schloss die Augen und atmete tief durch.
Manche Verluste brechen einen. Andere öffnen die Tür zu einem neuen Kapitel.
Für Lena war diese Nacht beides.
Und in der Stille ihres Wohnzimmers gab sie ein leises, festes Versprechen ab:
„Ich werde mein Leben zurückerobern… und meinen eigenen Weg wählen.“
