Sie stieß ein leises, überraschtes Lachen aus.
Während der gesamten Fahrt entschuldigte sie sich ununterbrochen.
„Es tut mir wirklich leid.“
„Ich schwöre, ich bin nicht labil.“
„Ich bin morgen früh gleich weg – du brauchst mich nicht zu füttern.“
„Alles ist gut so“, sagte ich ihr immer wieder. „Du bist keine Last. Das war meine Entscheidung.“
Wir bogen in meine Einfahrt ein.
Das Licht auf der Veranda milderte den Anblick der abblätternden Farbe und verlieh ihr beinahe eine einladende Note.
„Ist das Ihr Haus?“, fragte sie leise.
„Ja“, sagte ich. „Es gehörte meinen Großeltern.“
„Es ist wunderschön“, sagte sie – und ich konnte hören, dass sie es ernst meinte.
Drinnen roch die Luft nach Waschmittel und altem Holz.
Im Wohnzimmer blinkten die Lichter des Weihnachtsbaums leise.
„Entschuldigen Sie die Unordnung“, sagte ich aus Gewohnheit.
„Es ist wunderschön“, antwortete sie.
Ich zeigte ihr das kleine Gästezimmer.
Ein Einzelbett.
Eine verblichene Steppdecke.
Eine Kommode, die leicht zur Seite geneigt war.
Aber die Laken waren sauber.
„Ich hole Ihnen ein paar Handtücher“, sagte ich. „Das Badezimmer ist gegenüber. Haben Sie Hunger?“
„Du hast schon so viel getan“, sagte sie mit glänzenden Augen. „Ich will dir nichts mehr wegnehmen.“
„Du nimmst nichts“, sagte ich sanft. „Ich biete es an. Lass mich.“
Ihre Schultern entspannten sich ein wenig.
„Okay“, flüsterte sie.
In der Küche habe ich übriggebliebene Nudeln und Knoblauchbrot aufgewärmt.
Ich habe dem Teller noch Babykarotten hinzugefügt, hauptsächlich um mich selbst davon zu überzeugen, dass es ausgewogen war.
Als ich zurückkam, saß sie auf der Bettkante, noch immer in ihrem Mantel, und wiegte Oliver langsam.
„Ich kann ihn halten, während Sie essen“, bot ich an.
Sie erstarrte augenblicklich.
„Oh – nein, nein. Ich habe ihn. Ich esse später.“
Sie stocherte in dem Essen herum, schaffte ein paar Bissen und wandte dann ihre ganze Aufmerksamkeit wieder ihm zu.
Ich hörte sie in sein Haar murmeln.
