Ich lachte durch meine Tränen hindurch.
„Genau wie ein Bumerang.“
Diese Kleidung bedeutete mir mehr, als ich jemals vollständig erklären könnte.
Ich hatte den Kauf von Neuware immer weiter hinausgezögert –
ich trug meine Schuhe länger, als ich sollte, und
redete mir ein, dass wir es schon irgendwie schaffen würden.
Diese Box fühlte sich an, als würde das Universum sanft sagen: „Alles ist gut. Atme tief durch.“
Später an diesem Tag, nachdem die Mädchen die Hälfte des Inhalts anprobiert hatten und im Wohnzimmer herumwirbelten, setzte ich mich an den Küchentisch und öffnete Facebook.
Ich habe einen Beitrag geschrieben.
Keine Namen.
Keine Details, die nicht mir gehörten.
Nur so viel:
Zwei Tage vor Weihnachten sah ich eine Mutter mit ihrem Baby an einer Bushaltestelle.
Ich nahm sie mit nach Hause.
Heute Morgen standen ein Karton mit Kleidung und ein Brief vor meiner Haustür.
Ich schloss mit den Worten: „Manchmal ist die Welt freundlicher, als es scheint.“
Etwa eine Stunde später erhielt ich eine Nachrichtenanfrage.
Es war von Laura.
„Geht es in diesem Beitrag um mich?“, schrieb sie.
Mein Herz setzte einen Schlag aus.
„Ja“, antwortete ich. „Ich habe es anonym gehalten. Ich hoffe, das ist in Ordnung.“
„Das ist mehr als in Ordnung“, schrieb sie zurück.
„Ich habe seit jener Nacht an dich gedacht. Ich wusste nur nicht, wie ich dir noch einmal danken sollte, ohne dass es sich komisch anfühlt.“
Wir haben uns eine Weile unterhalten.
Sie sagte mir, Oliver gehe es gut.
Dass ihre Familie darauf bestanden hatte, das Paket zu verschicken, obwohl das Geld knapp war.
Dass ihre Nichten darüber diskutiert hatten, welches Kleid meinen Mädchen am besten gefallen würde.
Ich schickte ihr ein Foto von meinen Töchtern, wie sie sich in ihren neuen Kleidern drehten, die Haare im Wind wehten, die Gesichter strahlten.
„Sie sehen so glücklich aus“, schrieb sie.
„Das sind sie“, antwortete ich. „Sie haben dazu beigetragen.“
Wir haben uns gegenseitig als Freunde hinzugefügt.
Wir melden uns jetzt ab und zu.
Kinderfotos.
„Viel Glück heute“-Nachrichten.
Leise Eingeständnisse: „Ich bin auch erschöpft.“
Nicht nur wegen der Kleidung.
Nicht nur wegen der Verpackung.
Doch in einer eiskalten Nacht vor Weihnachten kreuzten sich die Wege zweier Mütter.
Einer brauchte Hilfe.
Einer hatte Angst – hielt aber trotzdem an.
Und keiner von uns hat es vergessen.
