Wie man nicht zu einem Elternteil wird, der von seinen erwachsenen Kindern geghostet wird: 10 Dinge, die man unbedingt vermeiden sollte
Wenn Kinder zu Erwachsenen heranwachsen, verändert sich die Rolle der Eltern ganz natürlich. Das kleine Kind, das einst auf die ständige Unterstützung und Anleitung der Eltern angewiesen war, ist nun zu einer selbstständigen Person mit eigenem Leben und eigenen Entscheidungen geworden.
Vielen Eltern fällt es schwer, sich an diese neue Phase anzupassen, und leider können bestimmte Verhaltensmuster dazu führen, dass sich erwachsene Kinder distanzieren – oder in manchen Fällen den Kontakt ganz abbrechen.
Sich von seinem erwachsenen Kind entfremdet zu fühlen, kann eine der schmerzlichsten Herausforderungen für Eltern sein. Auch wenn keine Beziehung perfekt ist, kann das Erkennen der Verhaltensweisen, die erwachsene Kinder von einem entfernen, dazu beitragen, eine stärkere und gesündere Bindung aufzubauen.
Mit Selbstreflexion und dem ehrlichen Wunsch nach persönlichem Wachstum ist es möglich, eine Beziehung aufzubauen, die auf gegenseitigem Respekt und dauerhafter Verbundenheit beruht. Um dies zu erreichen, ist es jedoch wichtig, die folgenden Verhaltensweisen zu unterlassen.
1. Hört auf, sie so zu behandeln, als wären sie noch Kinder und nicht Gleichberechtigte.
Ihr erwachsenes Kind ist aus der Zeit herausgewachsen, in der es Ihre Erlaubnis oder ständige Aufsicht benötigte. Wenn Sie es weiterhin wie einen Teenager behandeln, erzeugt das Spannungen, die letztendlich zur Entfremdung führen können.
In seinem Buch „Die Regeln der Entfremdung“ beschreibt der klinische Psychologe Dr. Joshua Coleman die Entwicklungshürde, vor der viele Eltern stehen, wenn ihre Kinder erwachsen werden. Coleman erläutert, wie mangelnde Anpassungsfähigkeit ein Muster erzeugt, in dem Eltern weiterhin Verhaltensweisen an den Tag legen, die zwar für jüngere Kinder angemessen sind, aber die Beziehungen im Erwachsenenalter schädigen. Diese Unflexibilität, so Coleman, wird zu einem Hauptgrund für die Entfremdung innerhalb der Familie.
Die Hinwendung zu einem gleichberechtigten Umgang mit erwachsenen Kindern bedeutet nicht, die Elternrolle aufzugeben. Vielmehr entwickelt sich die Beziehung zu einer, die auf gegenseitigem Respekt beruht. Überlegen Sie, wie Sie mit einem geschätzten Freund umgehen würden, bevor Sie Ihrem erwachsenen Kind Ratschläge geben oder Ihre Meinung äußern.
Die meisten erwachsenen Kinder schätzen Eltern, die ihr Wachstum und ihre Reife anerkennen. Einfache Bestätigungen wie „Ich vertraue deinem Urteil in dieser Sache“ können die Bindung stärken, anstatt sie zu schwächen.
